Schmerzbehandlung mit TENS

Der Schmerz ist ein sinnvolles Warnsignal des Körpers, der uns darauf hinweisen will, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wenn jedoch eine Behandlung der Schmerzursache nicht möglich ist und der Schmerz regelmäßig wiederkehrt oder sogar chronisch wird, dann hat er seinen ursprünglichen Sinn verloren.

Laut Schätzungen der deutschen Schmerzliga (12/2017) gibt es in Deutschland 10 – 15 Millionen chronische Schmerzpatienten. Nicht in dieser Zahl beinhaltet sind Patienten, die nur zeitweise aufgrund von Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen an Schmerzen leiden.

Viele dieser Patienten sind auf der Suche nach einer sanften, nicht medikamentösen Schmerztherapie, die eine echte Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln mit den entsprechenden Nebenwirkungen darstellt.

Eine sehr erfolgreiche Alternative ist die sogenannte TENS-Therapie, eine Therapie weitestgehend ohne Nebenwirkungen. TENS stellt keinerlei Belastung für Ihren Körper dar und lindert die Schmerzen am Ort des Entstehens.

TENS ist die Abkürzung für „transkutane elektrische Nervenstimulation“. Es handelt sich hierbei um eine Anwendung elektrischer Impulse, die durch die Haut gehen, um Schmerzen zu lindern.

Die therapeutischen Ströme werden in einem kleinen Therapiesystem erzeugt und an Klebeelektroden weitergeleitet, die zuvor an den schmerzenden Körperregionen angebracht wurden. Je nach Schmerzintensität wird die Behandlung mehrmals täglich durchgeführt, bei einer Stimulationsdauer von je 30 – 45 Minuten.

Die verwendeten therapeutische Ströme sind übrigens völlig ungefährlich, es sind lediglich die Gegenanzeigen in der dem Therapiesystem beiliegenden Gebrauchsanweisung zu beachten.

In der modernen Medizin hat sich die TENS-Therapie durchgesetzt, nachdem die sogenannte Gate-Control-Theorie der Schmerzweiterleitung und Schmerzkontrolle des menschlichen Körpers formuliert wurde, die mit TENS durchgeführt wird. Dieses Gegenirritationsverfahren verhindert oder reduziert, vereinfacht ausgedrückt, durch kurze elektrische Impulse die Weiterleitung eines Schmerzimpulses zum Gehirn.

Ebenfalls von Bedeutung ist die akupunkturähnliche TENS, die sogenannte Burst-Stimulation. Sie sorgt für eine vermehrte Freisetzung von Glückshormonen, den sogenannten Endorphinen, die für eine Überlagerung des Schmerzes sorgen. Gerade eine Kombination aus beiden Therapieformen – TENS wirkt schneller, Burst langanhaltender – sorgt für eine optimale und langanhaltende Schmerzunterdrückung.

Mit den BOSANA-Therapiesystemen haben Sie die Möglichkeit, beide Stromformen einzusetzen und verfügen über ein modernes, nach den neuesten Erkenntnissen entwickeltes Gerät, welches Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit bietet und dabei doch ganz leicht zu bedienen ist.

Ja! TENS können Sie nach entsprechender Einweisung selbst zu Hause einsetzen – wann immer Sie eine Schmerzlinderung benötigen. Vor Beginn der Heimtherapie ist eine Einweisung durch Ihren Arzt oder eine autorisierte Person notwendig. Hier wird Ihnen die Handhabung des Therapiesystems sowie die Elektrodenplatzierung ausführlich erklärt.

Sollten Sie noch Fragen zur Schmerztherapie haben oder ein Angebot über ein kostengünstiges TENS-Therapiesystem wünschen, so steht Ihnen das BOSANA-Team jederzeit gern zur Verfügung.

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